Ein weiters wichtiges Merkmal von Spielen, auch ohne erzählende Instanz, ist der Unterschied zwischen der sogenannten Game Story und der Player Story.
Erstere bezieht sich auf die Rahmenhandlung eines Spieles, um das Beispiel Schach wieder zu bemühen, der Kampf zweier Königreiche gegeneinander.
Letzteres auf die Spielerhandlungen, im Schach die Züge und die Auswahl der Spielfiguren und die Benutzung in bestimmter Reihenfolge.
Klingt auf anhieb mäßig spannend, jedoch angwandt auf Spiele wie beispielsweise MMOs, ergeben sich interessante Ansichten.
Eine Quest in MMOs sind im Endeffekt erzählte Geschichten inerhalb der Game Story oder dem Hintergrund der Welt (Schande über euch, wenn ihr nie die Dialoge lest und diese schnell wegklickt!), diese sind in die Spielwelt eingebettet und geben dem Avatar die Möglichkeit mit der Spielwelt zu interagieren. Sämtliche durchgeführten Handlungen von Spielerseite aus sind dann teil der Player Story. Besonders findige Spieler auf Rollenspiel intensiven Servern nutzen diese abgeschlossenen Quests dann als Grundlage für die Charakter-Biografie.
Weit einfacher sehen andere Spieler diese abgeschlossenen Quests, nämlich als Indiz dafür wie gut oder schlecht der jeweilige Spieler im Umfeld ist. Wie man es auch nimmt, im Endeffekt ist hier immer die Relation zwischen Game Story und Player Story auschlaggebend.
Donnerstag, 4. September 2008
Montag, 1. September 2008
Als erstes fängt man mit dem Anfang an!
Narrativik und Ludologie.
zwei eigentlich grundverschiedene Aspekte.
Narrativik zielt darauf ab die Geschichte, den Plot einer Erzählung zu erklären. Die Stilelemente zu analysieren und einen Sinn daraus zu lesen.
Ludologie analysiert Spielmechanik. Wieso funktioniert ein Spiel so wie es es tut? Was ist der Sinn des Spieles ( nein hier ist nicht "Gewinnen" gesucht)? Was verrät uns das Spiel womöglich über die die es entworfen haben, oder die die es spielen?
Schmeisst man beides in einen Topf und rührt kräftig, so bekommt man nach etwas harter arbeit (der Brei der entsteht ist wirklich zähflüssig), vielleicht, Computer Game Studies dabei herraus.
Es gibt nicht viele Leute, die bei einem so neuen Feld auch einer Meinung sind. So gehen die Ansprüche sehr weit ausseinander. Einige behaupten Computer Spiele und Erzählungen sind nicht miteinander vereinbar und setzen nur darauf die Spielmechanik zu analysieren. Andere sind der Meinung die Erzählung in Computer Spielen ist hervorstechende Merkmal, dass es zu analysieren gilt ( denn auch Schach erzählt im Grunde eine Geschichte) auch wenn diese einen sehr metahaften Charakter besitzen könnte. Der versuch ist nun, und da bin ich nicht alleine, diese beiden Felder zu vereinen.
Ich bin der Meinung Fotis Jannidis hat das in einem Aufsatz sehr schön zusammengefasst (achtung Englisch):
Can the advancement within a given computer game story be compared to turning the pages of a book? Does the player of a computer game follow a narration or the game mechanic?
Bis jetzt bin ich zu dem Schluß gekommen Dawn of War ist kein Spiel, dass sich durch eine ausgklügelte Geschichte hervorhebt. Als Spieler hangelt man sich eher an den sogenanten ludischen Events entlang und eigentlich ist die Erzählung nicht weiter relevant. Oder um es anders zu sagen, die geschichte verlangt nicht unbedingt nach dem Spiel. Was nicht überrascht, da Warhammer 40.000 ohnehin nicht die Ausgeburt der originalität darstellt - Was Erzählungen angeht.
Soviel für heute, bin froh, dass ich mal wieder was schreiben konnte.
zwei eigentlich grundverschiedene Aspekte.
Narrativik zielt darauf ab die Geschichte, den Plot einer Erzählung zu erklären. Die Stilelemente zu analysieren und einen Sinn daraus zu lesen.
Ludologie analysiert Spielmechanik. Wieso funktioniert ein Spiel so wie es es tut? Was ist der Sinn des Spieles ( nein hier ist nicht "Gewinnen" gesucht)? Was verrät uns das Spiel womöglich über die die es entworfen haben, oder die die es spielen?
Schmeisst man beides in einen Topf und rührt kräftig, so bekommt man nach etwas harter arbeit (der Brei der entsteht ist wirklich zähflüssig), vielleicht, Computer Game Studies dabei herraus.
Es gibt nicht viele Leute, die bei einem so neuen Feld auch einer Meinung sind. So gehen die Ansprüche sehr weit ausseinander. Einige behaupten Computer Spiele und Erzählungen sind nicht miteinander vereinbar und setzen nur darauf die Spielmechanik zu analysieren. Andere sind der Meinung die Erzählung in Computer Spielen ist hervorstechende Merkmal, dass es zu analysieren gilt ( denn auch Schach erzählt im Grunde eine Geschichte) auch wenn diese einen sehr metahaften Charakter besitzen könnte. Der versuch ist nun, und da bin ich nicht alleine, diese beiden Felder zu vereinen.
Ich bin der Meinung Fotis Jannidis hat das in einem Aufsatz sehr schön zusammengefasst (achtung Englisch):
- How does the player of a computer game know what to do next?
- How are events in the game connected to an event-sequence that is relevant for the game?
- How do these patterns and gameplay relate to each other?
- How are these events embedded into the game?
- How do these event-sequences relate to "narrativity"?
Can the advancement within a given computer game story be compared to turning the pages of a book? Does the player of a computer game follow a narration or the game mechanic?
Bis jetzt bin ich zu dem Schluß gekommen Dawn of War ist kein Spiel, dass sich durch eine ausgklügelte Geschichte hervorhebt. Als Spieler hangelt man sich eher an den sogenanten ludischen Events entlang und eigentlich ist die Erzählung nicht weiter relevant. Oder um es anders zu sagen, die geschichte verlangt nicht unbedingt nach dem Spiel. Was nicht überrascht, da Warhammer 40.000 ohnehin nicht die Ausgeburt der originalität darstellt - Was Erzählungen angeht.
Soviel für heute, bin froh, dass ich mal wieder was schreiben konnte.
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