Ich errinere mich daran vor richtig langer Zeit ein Aufsatz zu sozialen Räumen in MMOs gelesen zu haben. Der Text war von 2001 oder 2002, jedenfalls war der Autor damals voller Begeisterung zu einem Thema - dem Sandboxaspekt von Star Wars : Galaxies (SWG).
Das Spiel war zu dem Zeitpunkt immer noch in der Entwicklung, doch sprach laut Autor einiges dafür, dass ein spannendes Feature enstehen würde. Eine der Hauptgründe für diese Begeisterung war, dass der Hauptverantwortliche zu deisem Zeitpunkt Raph Koster, sowas wie der Guru der MMOs, war.
Nach nunmehr 8 Jahren uptime von SWG wird das Spiels mangels kommerziellem Erfolges (oder Eingreifen seitens LucasArts, man weiss es nicht) zum Dezember 2011 eingestellt. Die Begeisterung über den Sandboxaspekt verpuffte relativ schnell, obwohl es zwar eine Zielgruppe gab, diese aber wohl zu klein und speziell war, um das Spiel in dieser Form am Leben zu erhalten. Sony Online Entertainment stellte demnach schon nach nicht mal 2 Jahren von Sandbox- auf Themepark-MMO um, was sich letztlich als noch größeres Fiasko herausstellte. Nun ja, jetzt ziehen sie halt den Stecker - der Hype ist verpufft...
Ich sehe da derzeit einige Parallelen zu den Vorschusslorbeeren, welche Star Wars: The Old Republic (SWTOR) erntet. Alle flippen total aus, da SWTOR ein "Story Driven" MMO ist. Jeder Charakter erhält seine eigene Geschichte, was ich schonmal als sehr unwarscheinlich sehe, da Queststrukturen sich in MMOs gerne wiederholen und alle Spieler sogesehen die selben Quests spielen. Auch wird das Spiel vor veröffentlichung dahingehend gelobt, dass sämtliche NPCs vertont sind. Wie oft kommt es vor, dass man in MMOs den Questtext wegdrückt, weil es ja eigentlich egal ist was der Questgeber zu sagen hat: "Töte dies! Bring mir das!" Es könnte sich also als sehr nervig entpuppen, wenn man ständig die ersten Audioschnipsel eines NPC zu hören bekommt. Nach Ankündigung von BioWare (BW) sieht der Plan es nun auch vor das Spiel bis 2025 (!) am Laufen zu halten und bis dahin das Spiel bis auf 500 (!!!) Planeten zu erweitern. Übertreibungen machen anschaulich, ja, aber ich stehe dem ganzen ziemlich skeptisch gegenüber.
Warscheinlich hängt nun alles davon ab, ob die Spielmechanik von SWTOR dem Hype standhält, denn diese ist letzlich was ein Spiel spielbar macht - oder es zu ganz großem Murks verdammt.
Donnerstag, 24. September 2009
Donnerstag, 4. September 2008
Game Story Vs. Player Story
Ein weiters wichtiges Merkmal von Spielen, auch ohne erzählende Instanz, ist der Unterschied zwischen der sogenannten Game Story und der Player Story.
Erstere bezieht sich auf die Rahmenhandlung eines Spieles, um das Beispiel Schach wieder zu bemühen, der Kampf zweier Königreiche gegeneinander.
Letzteres auf die Spielerhandlungen, im Schach die Züge und die Auswahl der Spielfiguren und die Benutzung in bestimmter Reihenfolge.
Klingt auf anhieb mäßig spannend, jedoch angwandt auf Spiele wie beispielsweise MMOs, ergeben sich interessante Ansichten.
Eine Quest in MMOs sind im Endeffekt erzählte Geschichten inerhalb der Game Story oder dem Hintergrund der Welt (Schande über euch, wenn ihr nie die Dialoge lest und diese schnell wegklickt!), diese sind in die Spielwelt eingebettet und geben dem Avatar die Möglichkeit mit der Spielwelt zu interagieren. Sämtliche durchgeführten Handlungen von Spielerseite aus sind dann teil der Player Story. Besonders findige Spieler auf Rollenspiel intensiven Servern nutzen diese abgeschlossenen Quests dann als Grundlage für die Charakter-Biografie.
Weit einfacher sehen andere Spieler diese abgeschlossenen Quests, nämlich als Indiz dafür wie gut oder schlecht der jeweilige Spieler im Umfeld ist. Wie man es auch nimmt, im Endeffekt ist hier immer die Relation zwischen Game Story und Player Story auschlaggebend.
Erstere bezieht sich auf die Rahmenhandlung eines Spieles, um das Beispiel Schach wieder zu bemühen, der Kampf zweier Königreiche gegeneinander.
Letzteres auf die Spielerhandlungen, im Schach die Züge und die Auswahl der Spielfiguren und die Benutzung in bestimmter Reihenfolge.
Klingt auf anhieb mäßig spannend, jedoch angwandt auf Spiele wie beispielsweise MMOs, ergeben sich interessante Ansichten.
Eine Quest in MMOs sind im Endeffekt erzählte Geschichten inerhalb der Game Story oder dem Hintergrund der Welt (Schande über euch, wenn ihr nie die Dialoge lest und diese schnell wegklickt!), diese sind in die Spielwelt eingebettet und geben dem Avatar die Möglichkeit mit der Spielwelt zu interagieren. Sämtliche durchgeführten Handlungen von Spielerseite aus sind dann teil der Player Story. Besonders findige Spieler auf Rollenspiel intensiven Servern nutzen diese abgeschlossenen Quests dann als Grundlage für die Charakter-Biografie.
Weit einfacher sehen andere Spieler diese abgeschlossenen Quests, nämlich als Indiz dafür wie gut oder schlecht der jeweilige Spieler im Umfeld ist. Wie man es auch nimmt, im Endeffekt ist hier immer die Relation zwischen Game Story und Player Story auschlaggebend.
Montag, 1. September 2008
Als erstes fängt man mit dem Anfang an!
Narrativik und Ludologie.
zwei eigentlich grundverschiedene Aspekte.
Narrativik zielt darauf ab die Geschichte, den Plot einer Erzählung zu erklären. Die Stilelemente zu analysieren und einen Sinn daraus zu lesen.
Ludologie analysiert Spielmechanik. Wieso funktioniert ein Spiel so wie es es tut? Was ist der Sinn des Spieles ( nein hier ist nicht "Gewinnen" gesucht)? Was verrät uns das Spiel womöglich über die die es entworfen haben, oder die die es spielen?
Schmeisst man beides in einen Topf und rührt kräftig, so bekommt man nach etwas harter arbeit (der Brei der entsteht ist wirklich zähflüssig), vielleicht, Computer Game Studies dabei herraus.
Es gibt nicht viele Leute, die bei einem so neuen Feld auch einer Meinung sind. So gehen die Ansprüche sehr weit ausseinander. Einige behaupten Computer Spiele und Erzählungen sind nicht miteinander vereinbar und setzen nur darauf die Spielmechanik zu analysieren. Andere sind der Meinung die Erzählung in Computer Spielen ist hervorstechende Merkmal, dass es zu analysieren gilt ( denn auch Schach erzählt im Grunde eine Geschichte) auch wenn diese einen sehr metahaften Charakter besitzen könnte. Der versuch ist nun, und da bin ich nicht alleine, diese beiden Felder zu vereinen.
Ich bin der Meinung Fotis Jannidis hat das in einem Aufsatz sehr schön zusammengefasst (achtung Englisch):
Can the advancement within a given computer game story be compared to turning the pages of a book? Does the player of a computer game follow a narration or the game mechanic?
Bis jetzt bin ich zu dem Schluß gekommen Dawn of War ist kein Spiel, dass sich durch eine ausgklügelte Geschichte hervorhebt. Als Spieler hangelt man sich eher an den sogenanten ludischen Events entlang und eigentlich ist die Erzählung nicht weiter relevant. Oder um es anders zu sagen, die geschichte verlangt nicht unbedingt nach dem Spiel. Was nicht überrascht, da Warhammer 40.000 ohnehin nicht die Ausgeburt der originalität darstellt - Was Erzählungen angeht.
Soviel für heute, bin froh, dass ich mal wieder was schreiben konnte.
zwei eigentlich grundverschiedene Aspekte.
Narrativik zielt darauf ab die Geschichte, den Plot einer Erzählung zu erklären. Die Stilelemente zu analysieren und einen Sinn daraus zu lesen.
Ludologie analysiert Spielmechanik. Wieso funktioniert ein Spiel so wie es es tut? Was ist der Sinn des Spieles ( nein hier ist nicht "Gewinnen" gesucht)? Was verrät uns das Spiel womöglich über die die es entworfen haben, oder die die es spielen?
Schmeisst man beides in einen Topf und rührt kräftig, so bekommt man nach etwas harter arbeit (der Brei der entsteht ist wirklich zähflüssig), vielleicht, Computer Game Studies dabei herraus.
Es gibt nicht viele Leute, die bei einem so neuen Feld auch einer Meinung sind. So gehen die Ansprüche sehr weit ausseinander. Einige behaupten Computer Spiele und Erzählungen sind nicht miteinander vereinbar und setzen nur darauf die Spielmechanik zu analysieren. Andere sind der Meinung die Erzählung in Computer Spielen ist hervorstechende Merkmal, dass es zu analysieren gilt ( denn auch Schach erzählt im Grunde eine Geschichte) auch wenn diese einen sehr metahaften Charakter besitzen könnte. Der versuch ist nun, und da bin ich nicht alleine, diese beiden Felder zu vereinen.
Ich bin der Meinung Fotis Jannidis hat das in einem Aufsatz sehr schön zusammengefasst (achtung Englisch):
- How does the player of a computer game know what to do next?
- How are events in the game connected to an event-sequence that is relevant for the game?
- How do these patterns and gameplay relate to each other?
- How are these events embedded into the game?
- How do these event-sequences relate to "narrativity"?
Can the advancement within a given computer game story be compared to turning the pages of a book? Does the player of a computer game follow a narration or the game mechanic?
Bis jetzt bin ich zu dem Schluß gekommen Dawn of War ist kein Spiel, dass sich durch eine ausgklügelte Geschichte hervorhebt. Als Spieler hangelt man sich eher an den sogenanten ludischen Events entlang und eigentlich ist die Erzählung nicht weiter relevant. Oder um es anders zu sagen, die geschichte verlangt nicht unbedingt nach dem Spiel. Was nicht überrascht, da Warhammer 40.000 ohnehin nicht die Ausgeburt der originalität darstellt - Was Erzählungen angeht.
Soviel für heute, bin froh, dass ich mal wieder was schreiben konnte.
Samstag, 12. April 2008
Eine neue Richtung!
Um der Sinnlosigkeit elektronischer Berichterstattung von elektronischen Medien entgegenzuwirken (mein erklärtes Ziel bestand ja darin) habe ich mir die letzten Monate Gedanken darüber gemacht, welche weiteren Themen ich behandeln könnte.
Die Subjektivität, die aufkommt, wenn man über Medien im allgemeinen urteilt, schien mir auf dauer etwas dröge.
Man kann sich immer darüber unterhalten, welche Musikrichtung (Band), welches literarische Genre (Autor) oder welcher Film (Schauspieler) vom eigenen Befinden her gut, schlecht oder gar großartig sind - das alles sind reine Grundsatzdebatten, die auf dauer langweilen.
Die wirklich interresanten Gespräche sind die, in denen von unterschiedlichen (möglichst objektiven - wer´s glaubt!) Perspektiven ein Thema diskutiert wird. Ich selber will unter keinen Umständen bahaupten, dass ich absolut objektiv bin, aber eine analytische Herangehensweise ist meiner Meinung nach schon mal die halbe Miete.
Wohin führt das also jetzt?
Ich bin es mittlerweile Leid über solche Dinge wie das seit über 2 Jahren verkorkste System von SWG zu sprechen. Im Endeffekt ändert das auch nichts daran. Lieber widme ich mich den Dingen die mir freude bereiten.
Das Thema wird weiterhin Computerspiele bleiben, nur von einer anderen Perspektive: der Ludologie und Narratologie. Ersteres ist die wissenschafftliche Auseinandersetzung mit Spielmechanik (sei es nun Schach, Tetris, oder was auch immer), letzteres ist Erzähltheorie welche sich hauptsächlich auf Medien wie Romane und Filme anwenden lässt, jedoch seit einiger Zeit auch die erzählende Handlung innerhalb Computerspiele mit einbezieht.
Immerhin werde ich auch weiterhin versuchen hier und da ein paar nette Spiele auszugraben, aber erstmal überlege ich mir jetzt welches ein passender Anfang für die neuen Themen sein könnte.
Die Subjektivität, die aufkommt, wenn man über Medien im allgemeinen urteilt, schien mir auf dauer etwas dröge.
Man kann sich immer darüber unterhalten, welche Musikrichtung (Band), welches literarische Genre (Autor) oder welcher Film (Schauspieler) vom eigenen Befinden her gut, schlecht oder gar großartig sind - das alles sind reine Grundsatzdebatten, die auf dauer langweilen.
Die wirklich interresanten Gespräche sind die, in denen von unterschiedlichen (möglichst objektiven - wer´s glaubt!) Perspektiven ein Thema diskutiert wird. Ich selber will unter keinen Umständen bahaupten, dass ich absolut objektiv bin, aber eine analytische Herangehensweise ist meiner Meinung nach schon mal die halbe Miete.
Wohin führt das also jetzt?
Ich bin es mittlerweile Leid über solche Dinge wie das seit über 2 Jahren verkorkste System von SWG zu sprechen. Im Endeffekt ändert das auch nichts daran. Lieber widme ich mich den Dingen die mir freude bereiten.
Das Thema wird weiterhin Computerspiele bleiben, nur von einer anderen Perspektive: der Ludologie und Narratologie. Ersteres ist die wissenschafftliche Auseinandersetzung mit Spielmechanik (sei es nun Schach, Tetris, oder was auch immer), letzteres ist Erzähltheorie welche sich hauptsächlich auf Medien wie Romane und Filme anwenden lässt, jedoch seit einiger Zeit auch die erzählende Handlung innerhalb Computerspiele mit einbezieht.
Immerhin werde ich auch weiterhin versuchen hier und da ein paar nette Spiele auszugraben, aber erstmal überlege ich mir jetzt welches ein passender Anfang für die neuen Themen sein könnte.
Freitag, 22. Februar 2008
Nur mal so zur Belustigung....
Also folgendes: Bin wieder bei XP - schuld ist der Drucker, welcher unter Linux leider noch keine Treiber hat :/
XP installiert, alle Treiber, Programme, yadda-yadda-yadda.....
Erstes Spiel: Star Wars Galaxies (hab n resub, tjaja, komm nicht von los),
alles problemlos,
geh ins Spiel,
stelle mein Keymap ein,
konfiguriere mein UI,
fange an zu spielen,
loote etwas,
will wissen was es ist,
öffne mein Inventar,
...
nix passiert, system eingefroren, Schwarzer Bildschirm, reboot ohne mein zutun. *grml*
also geh ich wieder rein, öffne mein Inventar, sehe Grafikfehler als ob meine Graka überhitzen würde, drücke wie ein irrer escape (natürlich ist das System wieder eingefroren) nach ca 30 Sekunden die Rettung: Inventar geschlossen, kann normal weiterspielen. Ich öffne zur Kontrolle alle Fenster im Spiel, nix, alles normal. Fange an rumzulaufen und dann das:
nun, kann ja sein, dass es von alleine weggeht. Aber nein! Etwa eine Minute Später das:
und etwas später:
Traurigerweise bin ich nicht der Einzige mit diesem Problem! !!
Ich hätte bei Linux bleiben sollen 1 11
Natürlich hab ich seitdem schon alles einmal plattgemacht, Treiber update, DirectX neu, Ram-test, 3DMark zur Kontrolle, StarWars neu installiert, im offiziellen TechSupport Forum gepostet, im Bios rumgestellt - alles nix gebracht. Also kann ich meine Sub auch gleich wieder canceln. F@@K!!!!
XP installiert, alle Treiber, Programme, yadda-yadda-yadda.....
Erstes Spiel: Star Wars Galaxies (hab n resub, tjaja, komm nicht von los),
alles problemlos,
geh ins Spiel,
stelle mein Keymap ein,
konfiguriere mein UI,
fange an zu spielen,
loote etwas,
will wissen was es ist,
öffne mein Inventar,
...
nix passiert, system eingefroren, Schwarzer Bildschirm, reboot ohne mein zutun. *grml*
also geh ich wieder rein, öffne mein Inventar, sehe Grafikfehler als ob meine Graka überhitzen würde, drücke wie ein irrer escape (natürlich ist das System wieder eingefroren) nach ca 30 Sekunden die Rettung: Inventar geschlossen, kann normal weiterspielen. Ich öffne zur Kontrolle alle Fenster im Spiel, nix, alles normal. Fange an rumzulaufen und dann das:
nun, kann ja sein, dass es von alleine weggeht. Aber nein! Etwa eine Minute Später das:
und etwas später:
Traurigerweise bin ich nicht der Einzige mit diesem Problem! !!Ich hätte bei Linux bleiben sollen 1 11
Natürlich hab ich seitdem schon alles einmal plattgemacht, Treiber update, DirectX neu, Ram-test, 3DMark zur Kontrolle, StarWars neu installiert, im offiziellen TechSupport Forum gepostet, im Bios rumgestellt - alles nix gebracht. Also kann ich meine Sub auch gleich wieder canceln. F@@K!!!!
Mittwoch, 23. Januar 2008
Lange nix geschrieben
also muss es mal wieder sein... eigentlich ist so einiges passiert: hatte mal wieder Operation:Flashpoint durchgespielt und kurz darauf bin ich komplett auf Linux als OS umgestiegen, aber fangen wir von vorne an.
Der Umstieg auf Linux war eigentlich schon länger geplant, aber ich hatte die Installation ständig vor mir hergeschoben. Schließlich lud ich mir zwei Freunde von der Uni ein, von denen einer schon länger Linux nutzt, und wir veranstalteten sowas wie ne "Tupperparty" bloß mit Linux.
Die Installation dauerte länger als erwartet. Wir luden Mandriva 2008.0 aus dem Netz (3 CD's) was schon ca. 2 Stunden dauerte. Ab ca 22 Uhr Installierten wir dann - um 5 war das System dann komplett aufgesetzt - puh!
Probleme traten leider auch auf: der Download war leider defekt (ich führte keinen hash-check durch), wodurch die Hälfte der Reiter in der Systemsteuerung nach der Installation nicht erschienen. Das manuelle Update über Update-Quellen im Netz dauerte wieder fast 2 Stunden. Danach folgte dann die Installation von Cedega, dem Windows Emulator für DirectX.
Am nächsten Tag installierte ich das Erste Spiel: Battelfield 1942 + Desert Combat Mod - läuft
Danach versuchte ich Call of Duty 2, was leider nicht funktionierte, Steam lief ohne Probleme, Installation von CS 1.6 und Day of Defeat lief auch problemlos.
Mittlerweile laufen unter Cedega noch: Warcraft 3: The Frozen Throne, Anno 1602 Königsedition, Star Wars:Galaxies, Quake 3 - größtenteils ohne Probleme.
Nativ laufen auch noch: Enemy Territory: RtCW und Warsow - auch ohne Probleme.
Begeistert bei Linux bin ich vor allem durch die Sicherheitseinstellungen und die (subjektiv) bessere Performance unter Anwendungen und Spielen, da Linux nicht so Resourcen-hungrig ist wie bspw. Windows Xp.
Hier der Haken: bei BF1942, aber auch bei dem Nativen ET:RtCW, kriegt Punkbuster keine Verbindung zum Update Server - also fallen PB Server flach, was schon um einiges einschränkt.
Eine weitere große Einschränkung ist die zu erwartenden Kompatibilitätsprobleme. Unter Cedega laufen eigentlich nur Titel die vom Hersteller Transgaming direkt Unterstütz werden und auch das freie WINE hilft da nicht unbedingt weiter. Um alles unter Linux spielen zu können braucht man im Endeffekt auch noch eine Windowspartition, um dort Spiele zu installieren und diese in Linux zu implementieren - ziemlich sinnlos.
Deshalb denke ich derzeit wieder über einen Umstieg um - versteht mich nicht falsch, ich werde immer Linux verteidigen. Nachdem ich ca. 3 Wochen gebraucht habe um mich einzuarbeiten bin ich davon überzeugt, dass Linux besser ist als jemals ein Microsoft OS sein kann.
*seufz* Also wieder alles von vorne......
Der Umstieg auf Linux war eigentlich schon länger geplant, aber ich hatte die Installation ständig vor mir hergeschoben. Schließlich lud ich mir zwei Freunde von der Uni ein, von denen einer schon länger Linux nutzt, und wir veranstalteten sowas wie ne "Tupperparty" bloß mit Linux.
Die Installation dauerte länger als erwartet. Wir luden Mandriva 2008.0 aus dem Netz (3 CD's) was schon ca. 2 Stunden dauerte. Ab ca 22 Uhr Installierten wir dann - um 5 war das System dann komplett aufgesetzt - puh!
Probleme traten leider auch auf: der Download war leider defekt (ich führte keinen hash-check durch), wodurch die Hälfte der Reiter in der Systemsteuerung nach der Installation nicht erschienen. Das manuelle Update über Update-Quellen im Netz dauerte wieder fast 2 Stunden. Danach folgte dann die Installation von Cedega, dem Windows Emulator für DirectX.
Am nächsten Tag installierte ich das Erste Spiel: Battelfield 1942 + Desert Combat Mod - läuft
Danach versuchte ich Call of Duty 2, was leider nicht funktionierte, Steam lief ohne Probleme, Installation von CS 1.6 und Day of Defeat lief auch problemlos.
Mittlerweile laufen unter Cedega noch: Warcraft 3: The Frozen Throne, Anno 1602 Königsedition, Star Wars:Galaxies, Quake 3 - größtenteils ohne Probleme.
Nativ laufen auch noch: Enemy Territory: RtCW und Warsow - auch ohne Probleme.
Begeistert bei Linux bin ich vor allem durch die Sicherheitseinstellungen und die (subjektiv) bessere Performance unter Anwendungen und Spielen, da Linux nicht so Resourcen-hungrig ist wie bspw. Windows Xp.
Hier der Haken: bei BF1942, aber auch bei dem Nativen ET:RtCW, kriegt Punkbuster keine Verbindung zum Update Server - also fallen PB Server flach, was schon um einiges einschränkt.
Eine weitere große Einschränkung ist die zu erwartenden Kompatibilitätsprobleme. Unter Cedega laufen eigentlich nur Titel die vom Hersteller Transgaming direkt Unterstütz werden und auch das freie WINE hilft da nicht unbedingt weiter. Um alles unter Linux spielen zu können braucht man im Endeffekt auch noch eine Windowspartition, um dort Spiele zu installieren und diese in Linux zu implementieren - ziemlich sinnlos.
Deshalb denke ich derzeit wieder über einen Umstieg um - versteht mich nicht falsch, ich werde immer Linux verteidigen. Nachdem ich ca. 3 Wochen gebraucht habe um mich einzuarbeiten bin ich davon überzeugt, dass Linux besser ist als jemals ein Microsoft OS sein kann.
*seufz* Also wieder alles von vorne......
Mittwoch, 19. September 2007
T Minus 2 (Monate) -oder- die Halme sind leer!
Heute im November ist die Zeit von 3 Monaten um, welche ich mir selber als Pause von MMORPGs gegeben hab - und alles sieht danach aus, dass ich weder mein SW:G account reaktiviere noch ein anderes MMO anfangen werde.
Also was ist passiert?
Ich begab mich auf die Suche nach einem MMO nach meinen Vorstellungen. Schwierig, könntet ihr anmerken, fürwahr. Aber ich gab nicht auf, klammerte mich an jeden Halm den ich fand und so ist eine beachtliche Liste entstanden.
Den Anfang machen "free2play" Titel:
Regnum Online:
Ein kleines argentinisches(!) MMO, dass im Endgame auf PVP getrimmt ist. Drei Parteien führen miteinander Krieg und es geht darum im feindlichen Gebiet bis zu drei Festungen einzunehemen.
Die Grafik ist hübsch und für das Fantasy-Setting sehr passend, nur ein wenig verwaschen wirkt es manchmal. Es gibt drei Anfangsklassen, den Mage, den Archer und Warrior, wovon jeder noch zwei sub Klassen hat, eine davon ist immer offensiv, die andere defensiv.
Gut ist auch das Quest System, je nach Level des Charakters vergibt ein NPC Quests oder nicht, was bedeutet, man erledigt Aufgaben in einer bestimmten Reihenfolge - und kann so einer (eigentlich sehr schönen) Geschichte folgen und man hat das Gefühl die Welt ändert sich. Nicht so schön ist der fehlende Quest Content. Für jede der drei Parteien gibt es ein stimmungsvolles Startgebiet, welches von Quests nur so überläuft. Dann gibt es im PvE Gebiet nochmal ein paar Städte wovon aber (bei der von mir gewählten Partei) nur die erste voller Quests war, die restlichen zwei sind Seitens der Programierer noch nicht fertig. Schade schon wieder ein Spiel im Beta-Stadium. Somit kam ich auf das stolze Level von 17, den Rest (also bis 50) müsste ich jetzt durch PvE-Grinding fertigbringen - ohne mich!
Darüber hinaus hab ich vom Hardware Seite Probleme: ständige Abstürze, Grafikfehler und völlige Verweigerung nur zu Laden, was sich aber von Patch zu Patch ändert - dann gehts mal einwandfrei, dann wieder garnicht.
Mein Fazit: Schönes Fantasy MMO mit einer internationalen Community, besonders aber aus Südamerika (Lokalpatriotismus!), einfacher aber guten Skillung der Charaktere im Diablo-Stil und netten Quest-Arcs (wenn sie denn fertig sind). Dazu kommt, dass es demnächst einen reinen deutschen Server geben wird, inklusive Localisation, der Beta-Test läuft bereits, ich werde aber, wenn überhaupt, auf dem internationalen bleiben.
Hier der Link zur offiziellen Seite: clicky
und zur deutschen Community: clicky
Planeshift:
dieses MMO ist auf den Hardcore RPG-Fan ausgelegt, was sich schon bei der Charakterwahl und Generierung ausdrückt: Solch eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Es fängt an beim Aussehen, bei dem man für (gefühlt) 20 verschiedenen Rassen noch die Möglichkeit von Anpassungen hat (Haare, Haut, Grösse). Dann wählt man eine der vorgefertigten Klassen (ähnlich der Archetypen bei Shadowrun) oder man bastelt sich selber seinen Hintergrund, inklusive Geburt, Kindheit, den Berufen der Eltern, besonderen Ereignissen usw usf. Schon hier könnte es die meisten erschlagen - allerdings, wenn man alles dies hinter sich hat kann man das erste mal zum Server connecten.
Die Grafik ist Gut aber nicht atemberaubend. Das ergonomische feeling, also Steuerung, Reaktion, Zugänglichkeit, ist - sagen wir - schwierig.
Ich spielte ca. 2-3 Stunden und kam immer noch nicht mit der Kameraführung zurecht. Dazu kam, das sämmtliche Spieler die ich traf, nicht auf meine Fragen antworteten - ziemlich doof.
Das Setting ist ein Typisches Fantasy - welches allerdings unter Tage in einem grossen Höhlenkomplex stattfindet, welches (magisch) ausgeleuchtet wird.
Leider befindet sich auch dieses Spiel weiterhin im Beta-Staus, z.B. gibt es noch nicht für alle Rassen Modelle, so dass viele Charaktere gleich aussehen.
Das Questsystem konnte ich nicht testen, da ich Schwierigkeiten mit dem Spiel an sich hatte, wenn es überhaupt Quests gibt.
Mein Fazit: Für den Hardcore PnP-RPG Fan bestimmt interessant, für den Gelegenheitsspieler eher nicht.
Hier der Link zur offiziellen Seite: clicky
Nachdem ich diese beiden Titel (und noch einige andere - kuriose- Titel: "A Tale in the Desert 3"^^) angespielt hatte, widmete ich mich den Spielen für die man Cash auf den Tisch haun muss, den Anfang macht hier:
Tabula Rasa:
Die Website, die Videos, die Screenshots, die Werbung... alle vermittelten ein Gefühl dafür was Tabula Rasa sein sollte - ein völlig anderes MMO. Richard Garriot, Lord British ist der Schöpfer dieser Online Welt... soll man dazu noch etwas sagen? Er erfand die Ultima Reihe, er brachte eines der ersten MMOs auf den Markt, er ist eine Legende in der Spieleindustrie, wie Warren Spector, Peter Molyneux, John Carmack.
Leider hält das Spiel wohl nicht das was es verspricht. Man sollte das Universum verändern können indem man Planeten von den fiesen Ausserirdischen befreit, die die Erde auf dem gewissen haben. Ein RPG mit FPS einflüssen sollte es werden ( da hätten meine Alarmglocken schon läuten müssen - NGE anyone?). Klone sollte man von sich selbst züchten können und diese anders Skillen (aber wäre ein Respec-System nicht einfacher gewesen?). Ich persönlich freute mich auf ein schickes Sci-Fi MMO mit (klischee hafter) netter Geschichte und ordentlich Action, ausserdem ein Skill-System welches aus Bausteinen (den sog. Logos) besteht und man diese zu Fähigkeiten "zusammenbastelt".
Leider sieht die Realität ganz anders aus. Ersten berichten zufolge, von Spielern aus der Beta, ist Tabula Rasa ein langweiliges, eintöniges, halbgares Spiel (schon wieder eins! OH NOES1 11), welches auch noch alle jemals von Richard Garriot entwickelten Features verwurstet und somit nichts anderes ist als ein Lord British Sandkasten. Das Logos-System scheint umständlich und ist scheinbar nur eine schlechte Entschuldigung einer "time-sink", da man alle Logos-Bausteine mühsam zusammensuchen muss.
Mein Fazit: Da ich es leider nicht selber angespielt hab, werde ich es mir anschauen wenn es eine free trial gibt, leider sieht es ganz so aus als ob der Fokus aufs PvE nach hinten losgeht.
Wer trotzdem Interesse hat hier der Link: clicky
Herr der Ringe - Online:
Immer noch hätte ich die Möglichkeit einen Buddy Key für 7 Tage Kostenfrei spielen zu bekommen. Leider denke ich nicht, dass das reichen wird, 14 Tage wären besser gewesen.
Das Spiel macht auf mich einen netten Eindruck, Grafik, Quests, Meinungen der Spieler, alles scheint zu stimmen, nur irgendwie flasht mich das Fantasy-Szenario mal garnicht. OK- es ist Herr der Ringe, aber mein Herz hängt leider an einer ganz anderen Welt ;)
Ich werde es einfach mal (wenn ich viel Zeit hab) testen, da einige meiner besten SWG-Freunde im Spiel sind.
Mein Fazit: hätte ich mehr Zeit mich mit der 7 Tage Buddy-Code Zeit auseinander zu setzen wäre HdR-O bestimmt eine Alternative, auch wegen der Freunde die schon spielen.
Womit wir beim letzten Punkt sind...
World of Warcraft:
Verrückt! Das Spiel, was mich aus Protest mit SW:G anfingen lies- Dieses Spiel nun tauchte ganz unvermittelt auf und zog mich (für etwas mehr als einen Tag) in seinen Bann. Ich vernahm, ein neues Addon sei auf dem Weg. Also schaute ich es mir auf der offiziellen Seite einmal an. Der Trailer haute mich schlicht von den Socken (tja 0_o) und ich spielte wirklich mit dem Gedanken das Spiel zu abonieren.
Zum Glück für mich, meine Zeit und mein Geld ist auch daraus nichts geworden, MMORPG.COM sei dank (Danke auch an euch Rainer und Frederik für die Erzählungen über WoW). Ich möchte ein Spiel spielen um Spass zu haben und das was ich bis jetzt gehört habe, sagt mir in vielerlei Hinsicht nicht zu: Raids! Warum brauch ich nochmal eine Semiprofessionelle Spielegemeinschft um Teile vom Spiel zu sehen? das will nicht ganz in meinen Kopf! Natürlich wird es immer Menschen geben die mehr Zeit in ein Spiel investieren als andere und die müssen an der Stange (oder zahlend) gehalten werden. Aber wenn ich für ein Spiel monatliche Gebühren zahle, möchte ich soviel wie jeder andere zahlende Kunde auch davon haben - oder der "professionelle" Spieler sollte mehr löhnen (oder ich garnichts), wieso soll ich z.B. für 20% eines Spiels zahlen, das ich sowieso nie zu gesicht bekomme? für mich unverständlich, und für meinen Kontoauszug entspannend^^.
Mein Fazit: Mal wieder die leidige Zeit (die ich nicht hab), vielleicht ist es auch gut so, WoW ist meiner Meinung eh mehr Schein als Sein.
Ich bin jetzt am Ende meiner Odyssee angelangt und habe nichts erreicht, schade.
Bleibt nur noch zu berichten, dass BadMisterFrosty wieder einmal einen schönen Beitrag zu SW:G geleistet hat und ich hoffe, dass ich irgendwann einmal in genau das Spiel einloggen werde, welches dort von ihm umrissen wird.
Report#5: The Empire Strikes Back
Das wäre mein letzter Halm.
Also was ist passiert?
Ich begab mich auf die Suche nach einem MMO nach meinen Vorstellungen. Schwierig, könntet ihr anmerken, fürwahr. Aber ich gab nicht auf, klammerte mich an jeden Halm den ich fand und so ist eine beachtliche Liste entstanden.
Den Anfang machen "free2play" Titel:
Regnum Online:
Ein kleines argentinisches(!) MMO, dass im Endgame auf PVP getrimmt ist. Drei Parteien führen miteinander Krieg und es geht darum im feindlichen Gebiet bis zu drei Festungen einzunehemen.
Die Grafik ist hübsch und für das Fantasy-Setting sehr passend, nur ein wenig verwaschen wirkt es manchmal. Es gibt drei Anfangsklassen, den Mage, den Archer und Warrior, wovon jeder noch zwei sub Klassen hat, eine davon ist immer offensiv, die andere defensiv.
Gut ist auch das Quest System, je nach Level des Charakters vergibt ein NPC Quests oder nicht, was bedeutet, man erledigt Aufgaben in einer bestimmten Reihenfolge - und kann so einer (eigentlich sehr schönen) Geschichte folgen und man hat das Gefühl die Welt ändert sich. Nicht so schön ist der fehlende Quest Content. Für jede der drei Parteien gibt es ein stimmungsvolles Startgebiet, welches von Quests nur so überläuft. Dann gibt es im PvE Gebiet nochmal ein paar Städte wovon aber (bei der von mir gewählten Partei) nur die erste voller Quests war, die restlichen zwei sind Seitens der Programierer noch nicht fertig. Schade schon wieder ein Spiel im Beta-Stadium. Somit kam ich auf das stolze Level von 17, den Rest (also bis 50) müsste ich jetzt durch PvE-Grinding fertigbringen - ohne mich!
Darüber hinaus hab ich vom Hardware Seite Probleme: ständige Abstürze, Grafikfehler und völlige Verweigerung nur zu Laden, was sich aber von Patch zu Patch ändert - dann gehts mal einwandfrei, dann wieder garnicht.
Mein Fazit: Schönes Fantasy MMO mit einer internationalen Community, besonders aber aus Südamerika (Lokalpatriotismus!), einfacher aber guten Skillung der Charaktere im Diablo-Stil und netten Quest-Arcs (wenn sie denn fertig sind). Dazu kommt, dass es demnächst einen reinen deutschen Server geben wird, inklusive Localisation, der Beta-Test läuft bereits, ich werde aber, wenn überhaupt, auf dem internationalen bleiben.
Hier der Link zur offiziellen Seite: clicky
und zur deutschen Community: clicky
Planeshift:
dieses MMO ist auf den Hardcore RPG-Fan ausgelegt, was sich schon bei der Charakterwahl und Generierung ausdrückt: Solch eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Es fängt an beim Aussehen, bei dem man für (gefühlt) 20 verschiedenen Rassen noch die Möglichkeit von Anpassungen hat (Haare, Haut, Grösse). Dann wählt man eine der vorgefertigten Klassen (ähnlich der Archetypen bei Shadowrun) oder man bastelt sich selber seinen Hintergrund, inklusive Geburt, Kindheit, den Berufen der Eltern, besonderen Ereignissen usw usf. Schon hier könnte es die meisten erschlagen - allerdings, wenn man alles dies hinter sich hat kann man das erste mal zum Server connecten.
Die Grafik ist Gut aber nicht atemberaubend. Das ergonomische feeling, also Steuerung, Reaktion, Zugänglichkeit, ist - sagen wir - schwierig.
Ich spielte ca. 2-3 Stunden und kam immer noch nicht mit der Kameraführung zurecht. Dazu kam, das sämmtliche Spieler die ich traf, nicht auf meine Fragen antworteten - ziemlich doof.
Das Setting ist ein Typisches Fantasy - welches allerdings unter Tage in einem grossen Höhlenkomplex stattfindet, welches (magisch) ausgeleuchtet wird.
Leider befindet sich auch dieses Spiel weiterhin im Beta-Staus, z.B. gibt es noch nicht für alle Rassen Modelle, so dass viele Charaktere gleich aussehen.
Das Questsystem konnte ich nicht testen, da ich Schwierigkeiten mit dem Spiel an sich hatte, wenn es überhaupt Quests gibt.
Mein Fazit: Für den Hardcore PnP-RPG Fan bestimmt interessant, für den Gelegenheitsspieler eher nicht.
Hier der Link zur offiziellen Seite: clicky
Nachdem ich diese beiden Titel (und noch einige andere - kuriose- Titel: "A Tale in the Desert 3"^^) angespielt hatte, widmete ich mich den Spielen für die man Cash auf den Tisch haun muss, den Anfang macht hier:
Tabula Rasa:
Die Website, die Videos, die Screenshots, die Werbung... alle vermittelten ein Gefühl dafür was Tabula Rasa sein sollte - ein völlig anderes MMO. Richard Garriot, Lord British ist der Schöpfer dieser Online Welt... soll man dazu noch etwas sagen? Er erfand die Ultima Reihe, er brachte eines der ersten MMOs auf den Markt, er ist eine Legende in der Spieleindustrie, wie Warren Spector, Peter Molyneux, John Carmack.
Leider hält das Spiel wohl nicht das was es verspricht. Man sollte das Universum verändern können indem man Planeten von den fiesen Ausserirdischen befreit, die die Erde auf dem gewissen haben. Ein RPG mit FPS einflüssen sollte es werden ( da hätten meine Alarmglocken schon läuten müssen - NGE anyone?). Klone sollte man von sich selbst züchten können und diese anders Skillen (aber wäre ein Respec-System nicht einfacher gewesen?). Ich persönlich freute mich auf ein schickes Sci-Fi MMO mit (klischee hafter) netter Geschichte und ordentlich Action, ausserdem ein Skill-System welches aus Bausteinen (den sog. Logos) besteht und man diese zu Fähigkeiten "zusammenbastelt".
Leider sieht die Realität ganz anders aus. Ersten berichten zufolge, von Spielern aus der Beta, ist Tabula Rasa ein langweiliges, eintöniges, halbgares Spiel (schon wieder eins! OH NOES1 11), welches auch noch alle jemals von Richard Garriot entwickelten Features verwurstet und somit nichts anderes ist als ein Lord British Sandkasten. Das Logos-System scheint umständlich und ist scheinbar nur eine schlechte Entschuldigung einer "time-sink", da man alle Logos-Bausteine mühsam zusammensuchen muss.
Mein Fazit: Da ich es leider nicht selber angespielt hab, werde ich es mir anschauen wenn es eine free trial gibt, leider sieht es ganz so aus als ob der Fokus aufs PvE nach hinten losgeht.
Wer trotzdem Interesse hat hier der Link: clicky
Herr der Ringe - Online:
Immer noch hätte ich die Möglichkeit einen Buddy Key für 7 Tage Kostenfrei spielen zu bekommen. Leider denke ich nicht, dass das reichen wird, 14 Tage wären besser gewesen.
Das Spiel macht auf mich einen netten Eindruck, Grafik, Quests, Meinungen der Spieler, alles scheint zu stimmen, nur irgendwie flasht mich das Fantasy-Szenario mal garnicht. OK- es ist Herr der Ringe, aber mein Herz hängt leider an einer ganz anderen Welt ;)
Ich werde es einfach mal (wenn ich viel Zeit hab) testen, da einige meiner besten SWG-Freunde im Spiel sind.
Mein Fazit: hätte ich mehr Zeit mich mit der 7 Tage Buddy-Code Zeit auseinander zu setzen wäre HdR-O bestimmt eine Alternative, auch wegen der Freunde die schon spielen.
Womit wir beim letzten Punkt sind...
World of Warcraft:
Verrückt! Das Spiel, was mich aus Protest mit SW:G anfingen lies- Dieses Spiel nun tauchte ganz unvermittelt auf und zog mich (für etwas mehr als einen Tag) in seinen Bann. Ich vernahm, ein neues Addon sei auf dem Weg. Also schaute ich es mir auf der offiziellen Seite einmal an. Der Trailer haute mich schlicht von den Socken (tja 0_o) und ich spielte wirklich mit dem Gedanken das Spiel zu abonieren.
Zum Glück für mich, meine Zeit und mein Geld ist auch daraus nichts geworden, MMORPG.COM sei dank (Danke auch an euch Rainer und Frederik für die Erzählungen über WoW). Ich möchte ein Spiel spielen um Spass zu haben und das was ich bis jetzt gehört habe, sagt mir in vielerlei Hinsicht nicht zu: Raids! Warum brauch ich nochmal eine Semiprofessionelle Spielegemeinschft um Teile vom Spiel zu sehen? das will nicht ganz in meinen Kopf! Natürlich wird es immer Menschen geben die mehr Zeit in ein Spiel investieren als andere und die müssen an der Stange (oder zahlend) gehalten werden. Aber wenn ich für ein Spiel monatliche Gebühren zahle, möchte ich soviel wie jeder andere zahlende Kunde auch davon haben - oder der "professionelle" Spieler sollte mehr löhnen (oder ich garnichts), wieso soll ich z.B. für 20% eines Spiels zahlen, das ich sowieso nie zu gesicht bekomme? für mich unverständlich, und für meinen Kontoauszug entspannend^^.
Mein Fazit: Mal wieder die leidige Zeit (die ich nicht hab), vielleicht ist es auch gut so, WoW ist meiner Meinung eh mehr Schein als Sein.
Ich bin jetzt am Ende meiner Odyssee angelangt und habe nichts erreicht, schade.
Bleibt nur noch zu berichten, dass BadMisterFrosty wieder einmal einen schönen Beitrag zu SW:G geleistet hat und ich hoffe, dass ich irgendwann einmal in genau das Spiel einloggen werde, welches dort von ihm umrissen wird.
Report#5: The Empire Strikes Back
Das wäre mein letzter Halm.
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