Mittwoch, 3. August 2011

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Bin jetzt bei Google+

Da mein Blog dort eingebunden ist, musste ich einfach mal wieder was schreiben.

F2P oder kostnix MMO

long time no write.....
Es war einmal vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis.


Vor gefühlt 2 millionen Jahren, habe ich einen Beitrag zu meiner suche nach einem netten MMO verfasst. Damals kam ich zu dem Schluß, dass mir Fantasy MMOs nicht liegen - oh wie habe ich mich geirrt! Ich habe in der Zeit seit dem letzten Beitrag zwei "major" MMOs gespielt und bin bei einem geblieben.

Runes of Magic.
Den Anfang machte Runes of Magic, ein Spiel welches visuell in die World of Warcraft Kerbe schlägt. Nette quests, schöne Gebiete, interessante Klassen, ein rundum gelungenes MMO also? Fast. Die Geschichte ist gut verpackt in die Quests, welche einen von Gebiet zu Gebiet geleiten. Das bedeutet, wir sprechen hier über ein sogenanntes Themepark MMO. Man wird also wie auf einer (Quest)schiene durch die Gebiete geschleust. Was nicht bedeutet, dass man nichts ausser den Quests zu sehen bekommt, denn dafür sorgen die Stimmigen Gebiete.
Die Gebiete sind sehr abwechslungsreich, allerdings hatte ich von Zeit zu Zeit das Gefühl, dass sie nicht mit der Story harmonieren. Die ist nämlich ziemlich dystopisch, die Gebiete hingegen knallbunt, was sicher der Anlehnung an den WoW Stil anzukreiden ist.
Die Charakterentwicklung ist ziemlich interessant. Man levelt nicht nur eine Klasse sondern zwei. Je nach kombination ergeben sich dann auch andere Skills. Z.B. spielte ich einen Jäger, long range DD, kombiniert mit einem Priester, Heiler. Kombiniert gab das einen long range DoT zu HoT verteilenden DD, der in beiden Disziplinen ganz OK war. Auf jeden Fall machte es Spass den Charakter zu spielen und das ist die Hauptsache. Die Community war sehr nett und eigentlich auch sehr hilfsbereit, leider nicht wenn es um essentielle Dinge ging. So kann man nur die besonderen Kombinationsskills der zwei Klassen freischalten, wenn man Inis grindet, was ich ja nur mäßig spannend finde. Schon für meinen zweiten Skill fanden sich wochenlang keine Mitstreiter und so bekam ich ihn dann auch nie.
Das Microtransactionsystem war dann auch nicht das gelbe vom Ei. Zwar kann man wirklich alles vom Spiel sehen ohne je einen Cent auszugeben, allerdings kosten schon Mounts Geld. Genauso wie gecraftete Waffen, man kann zwar auch so craften, die Dinge die dabei rauskommen sind aber nur minder Gut nutzbar. Irgendwann ging mir dann die Story auf den Keks und auch der Grafikstil ödete mich irgendwann an. Und so endete mein Ausflug in die Welt von RoM im mittleren Level.
Runes of Magic: clicky

Der Herr der Ringe Online.
Das nächste MMO probierte ich dann auch erst Monate später aus. Davor hatte ich in einem Anflug von Lesezwang den Hobbit, den Herr der Ringe, das Silmarilion und andere Mittelerdesachen gelesen. Ich war von der ganzen Thematik so angefixt, dass ich, als ich mitbekam, dass Herr der Ringe Online als F2P angekündigt wurde nicht mal mit der Wimper zuckte und es runterlud. Meine 14 Tage Testversion endete genau an dem Tag als es F2P wurde und seitdem habe ich nie zurückgeschaut. Die Gebiete, die Quests, die Geschichte, die Charaktere, einfach alles ist Mittelerde. Angelehnt an die Bücher und nicht den Film, bietet HDRO genug Stoff für den Spieler. Ich spiele eine Kundigen, was ein Debuffer, mit minimalen DD Fähigkeit ist. Angelehnt an solch große Figuren wie Radagast der Braune oder Gandalf der Graue gibt mir mein Charakter das Gefühl ein Teil von Mittelerde zu sein.
Das Questsystem ist nett gestaltet, es gibt viele verschiedene Inis, welche je nach Schwierigkeitsgrad oder größe der Gruppe skalieren, die Grafik ist stimmig und vermittelt eine tolle Atmosphäre. Die Charakterentwicklung ist sehr gradlinig, alle zwei Stufen schaltet man neue Skills frei, die dann beim nächsten Levelsnstieg eigenständig mächtiger werden. Bereits früh im Spiel sammelt man sogenannte Taten, die einem nach Abschluss Eigenschaften freigeben. Z.B. 500x Skill Stabschlag benutzen gibt dem Kundigen eine Eigenschaft seinen Stabschlag signifikant zu verbessern. Später im Verlauf gibt es auch Legendäre Skills. So bekommt man für das Sammeln von 8 Items, von Gandalf den Skill sowohl Stab als auch Schwert einzusetzen. Ab dem Augenblick hatte ich das Gefühl es eigenhändig mit einem Balrog aufnehmen zu können ("Du! kannst nicht! vorbei!). Ich liebe es.
Ab Level 50 bekommt man dann legendäre Gegenstände, was alles sein kann, Schwert, Stab, usw. Diese Items, sofern angelegt, sammeln dann auch Erfahrung und können gesteigert werden und mit eigenen Fertigkeiten personalisiert werden.
Negativ ist einzig der Shop, denn neuen Spielern stehen zu Anfang nur vier Gebiete von zwölf zur Verfügung, den Rest muss man kaufen. Man bekommt zwar für jede erledigte Tat zwischen 5 und 20 Shop Punkte, nur können die auf Dauer sehr zeitintensiv sein, und Gebiete kosten meist um 500-800 Punkte! Aufgrund der Gebiete kann man dann auch nur problemlos bis Level 30 spielen, danach wird es dann etwas zäh. Ich umging das damit, dass ich einen Monat das spiel abonierte, was einem 500 Shop Punkte bringt und einige andere kleinere Dinge freischaltet, für die man sonst sowieso Geld zahlen müsste (wie z.B. alle Inventarfelder), darüber hinaus hat man dann in dem gezahlten Monat zugriff auf fast alle Gebiete, ausser denen des Moria und Düsterwald Addons.
Ich bin froh das Spiel ausprobiert zu haben, und fühle mich dort so wohl, dass ich nicht wirklich willens bin z.B. Star Wars: The Old Republic zu kaufen. ich habe eine nette Gilde (Sippe) und noch mindestens ein Jahr, wenn nicht mehr, an Content. Demnächst kommt auch eine neues Addon, in dem man dann weiter südlich bis Isengard und Rohan vordringen kann - Ich freue mich, dann ist es auch bis Mordor und Gondor nicht mehr weit.
Herr der Ringe Online: clicky

Ich sehe euch in Mittelerde oder im RL.

Donnerstag, 24. September 2009

Hype in a Galaxy far, far away

Ich errinere mich daran vor richtig langer Zeit ein Aufsatz zu sozialen Räumen in MMOs gelesen zu haben. Der Text war von 2001 oder 2002, jedenfalls war der Autor damals voller Begeisterung zu einem Thema - dem Sandboxaspekt von Star Wars : Galaxies (SWG).
Das Spiel war zu dem Zeitpunkt immer noch in der Entwicklung, doch sprach laut Autor einiges dafür, dass ein spannendes Feature enstehen würde. Eine der Hauptgründe für diese Begeisterung war, dass der Hauptverantwortliche zu deisem Zeitpunkt Raph Koster, sowas wie der Guru der MMOs, war.
Nach nunmehr 8 Jahren uptime von SWG wird das Spiels mangels kommerziellem Erfolges (oder Eingreifen seitens LucasArts, man weiss es nicht) zum Dezember 2011 eingestellt. Die Begeisterung über den Sandboxaspekt verpuffte relativ schnell, obwohl es zwar eine Zielgruppe gab, diese aber wohl zu klein und speziell war, um das Spiel in dieser Form am Leben zu erhalten. Sony Online Entertainment stellte demnach schon nach nicht mal 2 Jahren von Sandbox- auf Themepark-MMO um, was sich letztlich als noch größeres Fiasko herausstellte. Nun ja, jetzt ziehen sie halt den Stecker - der Hype ist verpufft...
Ich sehe da derzeit einige Parallelen zu den Vorschusslorbeeren, welche Star Wars: The Old Republic (SWTOR) erntet. Alle flippen total aus, da SWTOR ein "Story Driven" MMO ist. Jeder Charakter erhält seine eigene Geschichte, was ich schonmal als sehr unwarscheinlich sehe, da Queststrukturen sich in MMOs gerne wiederholen und alle Spieler sogesehen die selben Quests spielen. Auch wird das Spiel vor veröffentlichung dahingehend gelobt, dass sämtliche NPCs vertont sind. Wie oft kommt es vor, dass man in MMOs den Questtext wegdrückt, weil es ja eigentlich egal ist was der Questgeber zu sagen hat: "Töte dies! Bring mir das!" Es könnte sich also als sehr nervig entpuppen, wenn man ständig die ersten Audioschnipsel eines NPC zu hören bekommt. Nach Ankündigung von BioWare (BW) sieht der Plan es nun auch vor das Spiel bis 2025 (!) am Laufen zu halten und bis dahin das Spiel bis auf 500 (!!!) Planeten zu erweitern. Übertreibungen machen anschaulich, ja, aber ich stehe dem ganzen ziemlich skeptisch gegenüber.
Warscheinlich hängt nun alles davon ab, ob die Spielmechanik von SWTOR dem Hype standhält, denn diese ist letzlich was ein Spiel spielbar macht - oder es zu ganz großem Murks verdammt.

Donnerstag, 4. September 2008

Game Story Vs. Player Story

Ein weiters wichtiges Merkmal von Spielen, auch ohne erzählende Instanz, ist der Unterschied zwischen der sogenannten Game Story und der Player Story.

Erstere bezieht sich auf die Rahmenhandlung eines Spieles, um das Beispiel Schach wieder zu bemühen, der Kampf zweier Königreiche gegeneinander.

Letzteres auf die Spielerhandlungen, im Schach die Züge und die Auswahl der Spielfiguren und die Benutzung in bestimmter Reihenfolge.

Klingt auf anhieb mäßig spannend, jedoch angwandt auf Spiele wie beispielsweise MMOs, ergeben sich interessante Ansichten.
Eine Quest in MMOs sind im Endeffekt erzählte Geschichten inerhalb der Game Story oder dem Hintergrund der Welt (Schande über euch, wenn ihr nie die Dialoge lest und diese schnell wegklickt!), diese sind in die Spielwelt eingebettet und geben dem Avatar die Möglichkeit mit der Spielwelt zu interagieren. Sämtliche durchgeführten Handlungen von Spielerseite aus sind dann teil der Player Story. Besonders findige Spieler auf Rollenspiel intensiven Servern nutzen diese abgeschlossenen Quests dann als Grundlage für die Charakter-Biografie.
Weit einfacher sehen andere Spieler diese abgeschlossenen Quests, nämlich als Indiz dafür wie gut oder schlecht der jeweilige Spieler im Umfeld ist. Wie man es auch nimmt, im Endeffekt ist hier immer die Relation zwischen Game Story und Player Story auschlaggebend.

Montag, 1. September 2008

Als erstes fängt man mit dem Anfang an!

Narrativik und Ludologie.

zwei eigentlich grundverschiedene Aspekte.

Narrativik zielt darauf ab die Geschichte, den Plot einer Erzählung zu erklären. Die Stilelemente zu analysieren und einen Sinn daraus zu lesen.

Ludologie analysiert Spielmechanik. Wieso funktioniert ein Spiel so wie es es tut? Was ist der Sinn des Spieles ( nein hier ist nicht "Gewinnen" gesucht)? Was verrät uns das Spiel womöglich über die die es entworfen haben, oder die die es spielen?

Schmeisst man beides in einen Topf und rührt kräftig, so bekommt man nach etwas harter arbeit (der Brei der entsteht ist wirklich zähflüssig), vielleicht, Computer Game Studies dabei herraus.

Es gibt nicht viele Leute, die bei einem so neuen Feld auch einer Meinung sind. So gehen die Ansprüche sehr weit ausseinander. Einige behaupten Computer Spiele und Erzählungen sind nicht miteinander vereinbar und setzen nur darauf die Spielmechanik zu analysieren. Andere sind der Meinung die Erzählung in Computer Spielen ist hervorstechende Merkmal, dass es zu analysieren gilt ( denn auch Schach erzählt im Grunde eine Geschichte) auch wenn diese einen sehr metahaften Charakter besitzen könnte. Der versuch ist nun, und da bin ich nicht alleine, diese beiden Felder zu vereinen.
Ich bin der Meinung Fotis Jannidis hat das in einem Aufsatz sehr schön zusammengefasst (achtung Englisch):
  1. How does the player of a computer game know what to do next?
  2. How are events in the game connected to an event-sequence that is relevant for the game?
  3. How do these patterns and gameplay relate to each other?
  4. How are these events embedded into the game?
  5. How do these event-sequences relate to "narrativity"?
Ich schreibe dazu selber immernoch an einem Aufsatz, als Analysegrundlage dient mir Dawn of War. Ich bin der Meinung, dass alle 5 Fragen Teil einer übergeordneten Frage sind, die aber nicht ohne die Hilfe der 5 Fragen beantwortet werden kann (achtung, wieder Englisch):

Can the advancement within a given computer game story be compared to turning the pages of a book? Does the player of a computer game follow a narration or the game mechanic?

Bis jetzt bin ich zu dem Schluß gekommen Dawn of War ist kein Spiel, dass sich durch eine ausgklügelte Geschichte hervorhebt. Als Spieler hangelt man sich eher an den sogenanten ludischen Events entlang und eigentlich ist die Erzählung nicht weiter relevant. Oder um es anders zu sagen, die geschichte verlangt nicht unbedingt nach dem Spiel. Was nicht überrascht, da Warhammer 40.000 ohnehin nicht die Ausgeburt der originalität darstellt - Was Erzählungen angeht.

Soviel für heute, bin froh, dass ich mal wieder was schreiben konnte.

Samstag, 12. April 2008

Eine neue Richtung!

Um der Sinnlosigkeit elektronischer Berichterstattung von elektronischen Medien entgegenzuwirken (mein erklärtes Ziel bestand ja darin) habe ich mir die letzten Monate Gedanken darüber gemacht, welche weiteren Themen ich behandeln könnte.

Die Subjektivität, die aufkommt, wenn man über Medien im allgemeinen urteilt, schien mir auf dauer etwas dröge.
Man kann sich immer darüber unterhalten, welche Musikrichtung (Band), welches literarische Genre (Autor) oder welcher Film (Schauspieler) vom eigenen Befinden her gut, schlecht oder gar großartig sind - das alles sind reine Grundsatzdebatten, die auf dauer langweilen.
Die wirklich interresanten Gespräche sind die, in denen von unterschiedlichen (möglichst objektiven - wer´s glaubt!) Perspektiven ein Thema diskutiert wird. Ich selber will unter keinen Umständen bahaupten, dass ich absolut objektiv bin, aber eine analytische Herangehensweise ist meiner Meinung nach schon mal die halbe Miete.
Wohin führt das also jetzt?

Ich bin es mittlerweile Leid über solche Dinge wie das seit über 2 Jahren verkorkste System von SWG zu sprechen. Im Endeffekt ändert das auch nichts daran. Lieber widme ich mich den Dingen die mir freude bereiten.
Das Thema wird weiterhin Computerspiele bleiben, nur von einer anderen Perspektive: der Ludologie und Narratologie. Ersteres ist die wissenschafftliche Auseinandersetzung mit Spielmechanik (sei es nun Schach, Tetris, oder was auch immer), letzteres ist Erzähltheorie welche sich hauptsächlich auf Medien wie Romane und Filme anwenden lässt, jedoch seit einiger Zeit auch die erzählende Handlung innerhalb Computerspiele mit einbezieht.

Immerhin werde ich auch weiterhin versuchen hier und da ein paar nette Spiele auszugraben, aber erstmal überlege ich mir jetzt welches ein passender Anfang für die neuen Themen sein könnte.

Freitag, 22. Februar 2008

Nur mal so zur Belustigung....

Also folgendes: Bin wieder bei XP - schuld ist der Drucker, welcher unter Linux leider noch keine Treiber hat :/

XP installiert, alle Treiber, Programme, yadda-yadda-yadda.....

Erstes Spiel: Star Wars Galaxies (hab n resub, tjaja, komm nicht von los),
alles problemlos,
geh ins Spiel,
stelle mein Keymap ein,
konfiguriere mein UI,
fange an zu spielen,
loote etwas,
will wissen was es ist,
öffne mein Inventar,
...
nix passiert, system eingefroren, Schwarzer Bildschirm, reboot ohne mein zutun. *grml*

also geh ich wieder rein, öffne mein Inventar, sehe Grafikfehler als ob meine Graka überhitzen würde, drücke wie ein irrer escape (natürlich ist das System wieder eingefroren) nach ca 30 Sekunden die Rettung: Inventar geschlossen, kann normal weiterspielen. Ich öffne zur Kontrolle alle Fenster im Spiel, nix, alles normal. Fange an rumzulaufen und dann das:
nun, kann ja sein, dass es von alleine weggeht. Aber nein! Etwa eine Minute Später das:
und etwas später:
Traurigerweise bin ich nicht der Einzige mit diesem Problem! !!

Ich hätte bei Linux bleiben sollen 1 11

Natürlich hab ich seitdem schon alles einmal plattgemacht, Treiber update, DirectX neu, Ram-test, 3DMark zur Kontrolle, StarWars neu installiert, im offiziellen TechSupport Forum gepostet, im Bios rumgestellt - alles nix gebracht. Also kann ich meine Sub auch gleich wieder canceln. F@@K!!!!